Die Beziehung zwischen mir und meinen Leserinnen und Lesern ist häufig eng. Oft findet bei Lesungen oder auf Messen oder in Mails ein intensiver persönlicher Austausch statt, der für mich sehr wertvoll ist. Deshalb muss ich mich heute mit einer sehr traurigen und für mich erschütternden Nachricht melden.
Am 20. September 2026 ist mein Ehemann André Poling nach langer schwerer Krankheit zu gestorben. André war ein leidenschaftlicher Fotograf mit einem ausgezeichneten Gespür für Bilder und Situationen. Er studierte an der Universität Hamburg Psychologie, ehe er im Studio Koop die Fotografie erlernte. In seinen ersten Jahren war er als Reportagefotograf u. a. für die Hamburger Rundschau tätig. Später porträtierte er Prominente aus Kultur und Politik und fotografierte für Reisemedien. Seine Werke stellte er beispielsweise im Levantehaus Hamburg, der Kulturbäckerei Lüneburg und der Finanzbehörde Hannover aus.
André war ein liebevoller und fürsorglicher Ehemann, Vater, Sohn und Freund. Gemeinsam haben wir in über dreißig Jahren – seit über zwanzig Jahren mit unserem Sohn Luca – viele Reisen unternommen, oft zu den Schauplätzen meiner Romane. Viele der Fotos auf meiner Homepage oder auf meinen Social Media-Profilen stammen von ihm.
Seine letzte Reise musste André allein antreten.Wir danken insbesondere dem Hospiz Buchholz für die zugewandte, engagierte und kompetente Betreuung in Andrés letzten Lebenstagen.
Die Erinnerung an André wird bleiben, auch durch Reisebildbände mit seinen Fotos wie „Lissabon und seine Tram“, „Route 66“ und zuletzt „Portugal offroad erleben“.
Wir werden André nie vergessen.
Unsere Herzen sind gebrochen.
PS: Auf meinem Schreibtisch liegen viele Projekte und auch Veröffentlichungen, aber all das muss erst einmal ruhen.

