Romanschauplatz Brügge

Brügge ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.  In der belgischen Stadt kann man aber nicht nur Schokolade genießen, sich durch Biersorten probieren oder in flämischer Kunst schwelgen, sondern auch auf den Spuren der hansischen Kaufleute wandeln.  Im Mittelalter war Brügge der wichtigste Handelsort nördlich der Alpen. Hansekaufleute deckten sich hier vor allem mit Tuchen jeglicher Farbe und Machart ein. Vor allem rund um die Spiegelreie nahmen sie Quartier, auch heute noch erinnern Straßennamen wie Oosterlingeplein – der Platz der Kaufleute aus dem Osten, z.B. aus Lübeck – oder Spanjaardstraat an diese Zeit. Treffpunkt dieser Kaufleute war das Hansekontor, das sich zunächst im Karmeliterkloster und später am Oosterlingeplein befunden hatte. Leider sind in der Welterbestadt Brügge zwar viele wunderschöne Giebelhäuser aus dem Mittelalter erhalten, das Karmeliterkloster und das Hansekontor sind jedoch verschwunden. Dennoch laden die Gassen im alten Hanseviertel zur Spurensuche ein. Und wie es zu Hansezeiten in Brügge zugegangen ist, erfahren Sie in meinem neuen Roman „Die Feinde der Hansetochter“.

Geschichtsträchiger Boden für alle Hanse-Interessierten: Blick auf die Spiegelreie in Brügge (Foto: André Poling)

Samstag, 2. Februar 2019

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